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Tag 11: Gletscher am Morgen und Strand am Abend

Bevor wir in Mundal losfahren, deponieren wir ein Buch im Bücherdorf. Vielleicht findet es ja so eine neue Leserin :-)

 

Die beiden Ausläufer Supphellebreen und Bøyabreen des Jostedalsbreen-Gletschers sind ganz in der Nähe. Zum Supphellebreen geht es eine schmale Schotterstrasse entlang und dann ganz am Ende des Tales wartet die Gletscherzunge. Fotos auf einer Tafel zeigen eindrücklich wie sich die Gletscherzunge in den letzten hundert Jahren verändert hat. Der Bøyabreen ist auch nur ein paar Minuten entfernt und es können soagr Büsse bis wenige Meter an den Gletschersee heranfahren. Deshalb sind wir nicht überrascht, als dann plötzlich zwei grosse Reisecars kommen und innert Minuten ist es fertig lustig mit der Ruhe hier. Vor über hundert Jahren war es ähnlich so, nur kamen die Touristen mit den Schiffen über den Fjord und wurden dann mit den Kutschen der einheimischen Bauern zum Gletscher gefahren.

 

Wir gönnen uns noch einen Kaffee und Tee im Gletscherrestaurant Brevasshytta und fahren dann weiter nach Nordwesten. 

 

Während der Autofahrt und mit einer Fähre erreichen und überqueren wir den Nordfjord.

 

Da wir länger als gedacht bei den Gletschern waren und die Fähre kurz vor unseren Ankunft losfuhr, sind wir zu spät für den Besuch des Sagastad. Dieses schliesst aber auch 15.00 Uhr sehr früh.

 

Nun geht es Richtung Küste. Auf der Insel Vågsøy besuchen wir den Kannesteinen und den Sandstrand Refviksanden.

 

Um 18.00 Uhr treffen wir bei Sølvi Hopland am Ulvesand Fyr (dem alten Leuchtturm von Ulvesand) ein. Dort werden wir im ehemaligen Maschinenraum übernachten, doch vorher gibt es ihre Fischsuppe und Blaubeeren Pie :-) Sølvi versteht und spricht schweizerdeutsch, weil ihr verstorbener Mann aus Interlaken stammte. Sie ist in der Nähe des Leuchturms aufgewachsen und hat ihn 2003 zusammen mit ihrem Mann übernommen und umgebaut. Seither vermietet sie Zimmer und bietet kreative Workshops an. Ausserdem gibt sie uns einen Spickzettel für die speziellen Buchstaben aus dem Norwegischen, damit wir wissen wie sie ausgesprochen werden.

 

Während ich diesen Blog schreibe, sitze ich am Fenster mit Blick auf den neuen Leuchtturm und die Nordsee. 

 

Was will man mehr...

 


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