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Tag 10: Von Tunneln und Trollen

Ein letztes Frühstück in Aurland und dann fahren wir schon nach 5 Kilometer in den längsten Strassentunnel der Welt: Der Lærdalstunnelen ist 24.5 Kilometer lang und die Fahrzeit bei 80 kmh beträgt 20 Minuten! Da kann unser Gotthardtunnel einpacken. Wir sind bereits schon durch Tunnel gefahren die es an Länge mit dem Gotthardtunnel aufnehmen können. Bis am Ende dieses Reisetages fahren wir von den 110 Kilometer rund 50 Kilometer unter Tage ;-)

 

Auf der anderen Seite regnet es und wir biegen beim Kreisel rechts ab und besuchen die Borgund Stavkyrkie. Eine Ausstellung informiert über die generelle Gesichte der norwegischen Stabkirchen und über diese hier. Es ist immer wieder beeindruckend was die Handwerker vor über 800  Jahren schon bauen konnten. 

 

In der gleichen Gegend gibt es den Jutlamannen. Die Legende besagt, dass der heilige Olav im Jahre 1032 hier vorbei ritt und sein Pferd ein Huf verlor. Dies beobachtete ein Trollpäärchen und lachten und amüsierten sich über Olavs Missgeschick. Olav war erzürnt darüber und verwandelte die Trolle in Stein. Im Jahr 1800 fiel die steinerne Trollfrau von der Bergkante, der versteinerte Trollmann sitzt noch heute dort ;-)

 

Auf der Fähre von Fodnes nach Mannheller können wir endliche Svele kaufen und essen. Diese Spezialität wurde uns im Vorfeld SEHR empfohlen. Sie sind aber auch lecker.

 

Im Gletschermuseum in Fjaerland informieren wir uns über den grössten Gletscher Europas, den Jostedalsbreen und über den Klimawandel.

 

Kurz vor 16.00 Uhr checken wir im Fjærland Fjordstove Hotell ein und spazieren dann nach Mundal hinein. Der Ort nennt sich den Norske Bokbyn (das norwegische Buchdorf). Das Problem ist nur, dass im Mai diese "Büchläden" nur Do-So offen haben und der einzige Laden, der am Montag offen hat, vor zehn Minuten Feierabend machte... Zur Info: Ab Juni bis August haben sie dann täglich von 10.00 - 17.30 geöffnet!

 

Wir beschliessen in unserem Hotel zu Essen. Vor dem Abendessen erzählt die Hotelmangerin uns Gästen die Geschichte dieser Region und des Hotels. Es ist spannend und interessant was sie zu erzählen hat und macht klar, dass gerade hier jeder Zuwanderer, jedes Kind,  jeder Gast einen wichtigen Impact bewirkt. Abgerundet wird der Abend mit einem tollen dreigängigen Dinner!

 

Zum Wetter: Heute war der Regen unser ständiger Begleiter - aber wie jeden Tag bisher (und heute ist es so gegen 21.00 Uhr) zeigt sich mindestens einmal der blaue Himmel.

 

Morgen übernachten wir an einem Ort, wo es vermutlich kein WiFi haben wird. Deshalb kann es sein, dass es dann erst am Mittwoch wieder einen Blogeintrag geben wird.

 


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